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 13. Zollstockbörse
am 20.06.2015 in Hohennausen!!
hier kommt das neue Formular

1 Woche vor der Börse wusste ich noch nicht, dass ich teilnehmen werde, aber bei mir gibt es da ja immer Überraschungen. Ich war dienstags mit meiner Baustelle in Ravensburg fertig und hatte erst mal keinen Einsatz, als ich mich dann am Freitag für die nächste Woche erkundigte, lag auch noch nichts für die nächste Woche an, also plante ich mal schon meine Arbeiten an und im Haus damit ich keine Langeweile bekomme. An Hohennauen hatte ich da noch gar nicht gedacht. Am Montag den 15.06. klingelte dann morgens mein Handy und an der anderen Seite war ein Kollege aus dem Raum Berlin. Hi Klaus, bist du im Einsatz oder bist du im Moment noch frei?? Als ich ihm sagte ich sei frei, meinte er nur, ob ich bis morgen Früh in Berlin am Pergamon-Museum sein kann, da er gesundheitliche Probleme hat und ich ihn 3- 4 Wochen vertreten solle. Kein Problem sagte ich ihm und dann bis morgen früh zur Übergabe bin ich bei Euch. Als wir dann meinen Koffer packten, fragte Edda 1 Woche oder 2? ich überlegte und entschied mich mal Klamotten für 2 Wochen einpacken zu lassen. Vermutlich wird bis Freitagmittag gearbeitet, dann 540 km ca. 5-6 Std Fahrzeit und am Sonntagnachmittag wieder zurück nach Berlin, das wollte ich mir dann doch nicht antun und da viel mir Hohennauen ein. Also packt ich mal zur Sicherheit noch etwas Tauschware ins Auto und nahm mir vor mal Andreas Kinzel zu kontaktieren und mich für die Börse anzumelden.
Gegen 17:00 war ich dann unterwegs nach Berlin wo ich auch so um 22:00 in meinem Hotel ankam. Nachdem ich die nächsten 2 Tage auf der Baustelle alles in Erfahrung gebracht hatte, telefonierte ich am Mittwochabend gegen 21:00-mal kurz mit Andreas und meldete mich zur Sicherheit noch zur Börse an, bei meinem 1. Besuch 2010 war zwar noch massig Tische frei, aber man konnte ja nie wissen.
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Freitags musste ich dann auch noch fürs Wochenende mein Hotel wechseln, weil unser Büro vergessen hatte, die 2 Wochen durchgehend für mich ein Zimmer zu buchen. Freitags fütterte ich dann meinen TomTom schon mal mit den Daten nach Hohennauen und am Samstag um Acht war ich auf dem Weg nach Hohennauen wo ich dann auch kurz nach 12 pünktlich auf dem Festplatz eintraf und die Frau von Andreas mir signalisierte, wo ich erst mal mein Auto parken solle.
Da ich schon beim Anfahren bemerkte, das bei meinem 1. Besuch damals ein anderes Zelt für die Börse aufgebaut war, es war auf jeden Fall damals einiges größer, aber es waren dem 1. Anschein damals auch mehr Sammler anwesend.
Na ja, nach der Begrüßung zeigte mir Andreas wo ich mich aufbauen kann und ich holte erst mal nur 2 Koffer rein und legte diese auf den Tisch aus. Es schien so, als ob keine weiteren Sammler erwartet werden würden. Ich habe mal bei Andreas geschaut, es waren 13 Sammler, die den Weg nach Hohennauen gefunden hatten und besonderst über Matthias Müller habe ich mich gefreut, ist kein Sammler aber mit seiner Firma Müller Werbemittel sehr bekannt in der Zollisammler Szene und ein fairerer Geschäftspartner für uns Sammler und ich hoffe er kann es einrichten auch auf meiner Börse im Oktober als Gast dabei sein zu können.
Wie schon geschrieben, das Zelt war schon verdammt klein und man konnte sich nicht so recht frei bewegen, ohne dass Jemand erst mal zur Seite musste, bevor man vorbeikonnte. Das Tauschen klappte aber dennoch und man konnte auch den einen oder anderen Small Talk halten es kam keine Hektik auf was ich an den kleinen Börsen auch immer wieder so schätze. Keiner hatte Angst an den Tischen zu spät zu kommen, nur als es dann zum wiederholten Male regnete und das Dach des Zeltes langsam aber sicher immer undichter wurde hatte ich, doch Angst meine Tauschware würde mir zu viel Wasser abbekommen und so begann ich wieder zusammen zu packen und mich wieder zurück auf den Weg nach Berlin zu machen.
Als Fazit für mich, wenn ich in Berlin bin und nur die 90 Km habe, werde ich wieder versuchen dabei zu sein, extra Anreise von zu Hause und über 500 km Anreise rentiert sich nicht und der Nutzen zum Aufwand wäre zu gering für mich.